Siegener Zeitung, Oktober 2003
Russel N. Harris entriss Grieg Sinfonie der Vergessenheit
...Dem Charakter der Serenadenmusik nahestehend, bevorzugt das unbeschwerte Werk vor allem die kantablen Ausdrucksmöglichkeiten des Fagotts. Mit tonlicher Ebenmäßigkeit und lyrisch durchdachter Schönheit, aber auch mit lustigen und kecken Intervallsprüngen, Trillern und Staccatopassagen, erhob der Buschpreisträger das Werk zu einem überzeugenden Erlebnis. In den Kadenzen demonstrierte er ein mustergültiges Legatospiel. Harris und seine Musiker assistierten mit äußerster Einfühlung und ließen sich bis zu den sprühenden Schlussakkorden vom Können des Solisten mitreißen.

